Durch gezielten Vergleich die beste Quad-Versicherung finden


Quad-Versicherung

Wie jedes andere Fahrzeug bedarf auch ein Quad einer entsprechenden Absicherung durch eine Versicherung, zumindest sofern selbiges im öffentlich Raum bewegt werden soll. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass gerade Quads und ATVs zu einem Zweck konzipiert wurden:

Um Spaß zu haben und weniger mit Blick auf einen möglichst sicheren Betrieb.

Damit aus diesem großen Spaß und der enormen Fahrfreude im Ernstfall nicht grenzenloser Frust und Hilflosigkeit wird, ist der Abschluss einer leistungsstarken Quad-Versicherung eines renommierten Anbieters von Nöten, auf welche Sie sich in jeder Situation Ihres Quadfahrer-Lebens voll und ganz verlassen können.


Wovor schützt mich eine „gute“ Versicherung für mein Quad?

Haken

Mit einer Quad-Versicherung das Quad fahren unbeschwert genießen!
Eine moderne und auf die Bedürfnisse von Quad-Fahrern angepasste Versicherung schützt vor den finanziellen und materiellen Folgen und Schäden, die durch den Gebrauch eines Quads im öffentlichen Raum entstehen könne.

Dabei muss nicht immer gleich vom Schlimmsten ausgegangen werden: Es reicht schon eine kurze Unachtsamkeit auf dem nächsten Supermarktparkplatz oder ein zu spätes Bremsen vor der nächsten Ampel und der unerwünschte Kontakt mit einem anderen Verkehrsteilnehmer könnte die unangenehme Folge sein. In solchen Situationen kommen auch bei nur kleinen optischen Schäden am KFZ des Unfallgegners schnell hohe Summen zustande, vor dessen Zahlung Sie eine verlässliche Versicherung bewahrt.

Auch bei Fahrten im Gelände im forst- und landwirtschaftlichen Bereich werden Schäden durch entsprechend angepasste Produkte verschiedener Versicherungen übernommen.


Und wie versichere ich mein ATV oder Quad am sinnvollsten?

Fragezeichen

Wie zuvor erwähnt, wird zur Anmeldung von einem Quad oder ATV mit weniger als 50 ccm Motorleistung ausschließlich ein Versicherungskennzeichen benötigt.
Der Gang zur Straßenverkehrsbehörde und eine entsprechende Zulassung entfallen bei diesen Gefährten genauso wie der Abschluss einer besonderen Quad-Versicherung.

Die große Mehrheit aller Quads verfügen allerdings über eine höhere Motorleistung und müssen daher ordentlich zugelassen werden. Auch eine entsprechende Versicherung muss, wie beim Führen eines PKWs, Motorrads oder anderen KFZ auch, unbedingt vor der ersten Fahrt abgeschlossen werden.

Bei fast jedem Versicherungsunternehmen wird ein Quad oder ATV in der Produktkategorie „Motorrad“ oder „PKW offen“ eingebucht – manche Anbieter offerieren allerdings auch eine spezielle Quad-Versicherung, welche ideal auf die Schutzbedürfnisse von ATV-Fahrern zugeschnitten ist.

Die Frage, ob neben einer Haftpflichtversicherung, welche im Falle eines Schadens für alle Fremdkosten, bis zum Erreichen der im Versicherungsvertrag inkludierten Deckungssumme, aufkommt, außerdem eine Teilkasko oder Vollkasko abgeschlossen werden sollte, ist abhängig vom Wert des zu versichernden Quads und kann nicht pauschal beantwortet werden. Grundsätzlich gilt aber:

Desto neuer ein Quad und desto höher sein Anschaffungswert, umso mehr lohnt die Anschaffung einer Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung, welche das eigene Spaßmobil gegen fast alle Schäden absichert.

Ganz gleich für welche Art von Versicherung Sie sich in diesem Fall entscheiden, achten Sie unbedingt auf angemessene Deckungssummen und prüfen Sie beim Einholen jedes Angebotes den im Schadensfall zu zahlenden Selbstbehalt um im Nachhinein nicht negativ durch hohe Zahlungssummen überrascht zu werden.


Was kostet eine Quad-Versicherung?

Die Kosten einer Quad-Versicherung lassen sich nicht pauschal benennen. Schließlich hängt die Höhe der monatlichen Beitragsleistung von Faktoren wie dem Anschaffungswert oder beispielsweise davon ab ob eine Voll- oder Teilkasko gewählt wird. Damit Sie sich einen ungefähren Überblick über die Kosten einer Quad-Versicherung machen können, stellen wir Ihnen beispielhafte Konfigurationen vor.

 Beispiel 1Beispiel 2
HerstellerYamahaSuzuki
ModellYFM700R Special EditionQuadSport Z400
Anschaffungskosten9.695,00 Euro6.720,00 Euro
Hubraum686 ccm398 ccm
Fahrleistung pro Jahr10000 Kilometer5000 Kilometer
AbstellplatzGarageGarage
Geburtsdatum01.07.198011.09.1965
Führerschein erworben-12.12.1985
SchadenfreiheitsrabattHaftpflicht SF2 / Kasko SF2Haftpflicht SF8
Versicherungssumme100 Millionen pauschal100 Millionen pauschal
Kasko-VersicherungHaftpflicht und TeilkaskoNur Haftpflicht
Selbstbeteiligung500 Euro-
Ungefähre jährliche Kosten550 Euro*234,10 Euro*

* Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Zahlen um Beispielkonfigurationen handelt und um KEIN konkretes Angebot. Die Zahlen dienen zur Übersicht und können je nach Versicherungsgesellschaft und Leistungsumfang stark abweichen.


Geld sparen bei der Quad-Versicherung

Bei einer Quad Versicherung lässt sich wie bei einer KFZ Versicherungen und vielen anderen Versicherungen mit einfachen Tipps sehr viel Geld sparen. Wir haben für Sie die besten Tipps zusammengestellt.

Quad als Zweitwagen versichern
Einstufung genau überlegen
LoF-Zulassung nutzen
Mit Vollkasko sparen
Anbieter vergleichen
Quad mit Saisonkennzeichen
Schäden aus eigener Kasse zahlen
Unnötige Leistungen einsparen
Jährlicher Preisvergleich
Versicherungsbeiträge jährlich zahlen


Versicherung als land- und forstwirtschaftliche Zugmaschine

In den letzten Jahren galt es als Trick, ein Quad oder ATV auch als Privatperson ohne Bezug zur Landwirtschaft als eine landwirtschaftliche Nutzmaschine anzumelden. So konnten nennenswerte Einsparungen im Bereich der zu zahlenden Versicherungsprämien erwirtschaftet werden.

Aus diesem Grund bietet heute fast jede Versicherung diesen Produkttyp nur noch in Verbindung mit einem „grünen Kennzeichen“ an, von dessen Inanspruchnahme bei Nutzung eines Quads im Straßenverkehr dringend abzuraten ist – eine Kostenübernahme im Schadensfall ist nicht immer zweifelsfrei sichergestellt.

Besser: Richtig versichern, eine gute Versicherung wählen, ein paar Euro mehr ausgeben und dafür das gute Gefühl eines vollkommen Rundumschutzes genießen anstatt bei einem Schaden mit dem Quad allein auf den Kosten sitzen zu bleiben!


Interessante Zusatzleistungen verschiedener Versicherungen

Zusatzleistungen bei einer Quad-Versicherung

Fast jede namhafte Versicherung bieten außerdem spezielle Zusatzleistungen an, deren Abschluss gerade für Quad und ATV-Fahrer sehr interessant sein können. Ob ein

  • erweiterter Auslandsschutz für die nächste Urlaubsreise
  • besondere Fahrer-Schutz-Pakete
  • ein Schutzbrief
  • oder das Eintragen eines weiteren Fahrers jüngeren Alters

können im Schadensfall zu echten Sorgenrettern werden.

Finanzierte oder geleaste Fahrzeuge sollten unbedingt mit einer sogenannten GAP-Deckung gegen einen möglichen Zeitwert-Verlust abgesichert werden.

Interessant könnte auch der Abschluss eines sogenannten „Rabattretters“ sein – diese Option sichert Ihnen den Erhalt der bereits erreichten Schadenfreiheitsklasse bei nicht mehr als einem gemeldeten Schaden pro Kalenderjahr. Da die Prämien einer Versicherung sehr stark von der jeweiligen SF-Klasse abhängen, ergibt die Buchung dieser Option durchaus Sinn und macht eine langfristige Planung der Nebenkosten ohne Sorgen vor rasanten Beitragsanstiegen möglich.

Achtung Sparfüchse: Soll ein Quad nur in den Sommermonaten bewegt werden empfiehlt sich die Anmeldung per Saisonkennzeichen. Dadurch lassen sich Beiträge für die Versicherung von Ihrem Quad einsparen solange dieses nicht genutzt wird. Selbstverständlich werden Ihnen für diesen Zeitraum auch keine Fahrzeugsteuern in Rechnung gestellt.

Quad und das Thema Steuern…

Quad und Steuern

Die steuerlichen Regelungen für ATVs sind wie bei anderen KFZ einheitlich verfasst und sehr einfach wiederzugeben:

Für ein kleines Quad mit einer Maximalleistung von 15 PS, welches per Versicherungskennzeichen abgesichert wird, müssen keinerlei Steuern entrichtet werden.

Das gilt ebenso für Quads, welche als land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen eingesetzt werden und die mit einem grünen Versicherungskennzeichen unterwegs sind. Für diese KFZ wird keine Steuerzahlung fällig.

Ein Quad oder ATV mit einer Motorleistung von mehr als 15 PS wird pauschal besteuert:

Pro angefangenen 100 cmm Motorleistung sind 21 € pro Jahr zu entrichten – zumindest sofern die vorgegebenen Grenzwerte eingehalten werden.


Führerschein, Versicherung und Co.: Wer darf ein Quad im Straßenverkehr bewegen?

Wer darf ein Quad fahren?

Das Wichtigste vorneweg: Personen, welche eine gültige PKW-Fahrerlaubnis der Klasse B besitzen, dürfen in Deutschland jede Art von Quad oder ATV bewegen und müssen dazu nicht Inhaber einer speziellen Führerscheinklasse sein, wie beispielweise beim Motorrad fahren. Anstatt kostenpflichtig und zeitintensiv die Fahrschulbank drücken zu müssen kann das gesparte Kapital also getrost in die Anschaffung und Versicherung eines Quads investiert werden.

Grundsätzlich unterteilen sich die gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungs- und Führerscheinbedingung in 2 Klassen und sind abhängig von der Motorisierung und dem zugedachten Einsatzzweck eines zu führenden Quads.


Quad Modelle bis 49 ccm

Kleinere Quads und ATVs bis einschließlich 49 ccm Hubraum oder 15 kW Motorleistung, einem Leergewicht von nicht mehr als 400 kg und einer fahrbaren Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h können bequem und kostengünstig mit einem Versicherungskennzeichen zugelassen werden. Dieses kann bei verschiedenen Versicherungen direkt in Empfang genommen werden.

Auch die Führerscheinbedingungen für diese Quad-Klasse sind sehr einsteigerfreundlich gestaltet. So dürfen Fahrzeuge dieser Art bereits ab einem Alter von 16 Jahren im Straßenverkehr gelenkt werden, sofern der Fahrer im Besitz der neuen Führerscheinklasse AM (seit 19.03.13; umfasst Klassen S und M) ist. Da der deutsche PKW-Führerschein diese Klassen beinhaltet, dürfen diese Quads natürlich auch von jedem Autofahrer geführt werden.


Leistung satt mit Quad Modellen über 50 ccm

Leistungsstarke ATVs und Quads mit einer Motorleistung von mehr als 50 ccm und einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h, 15 kW oder mehr als 400 kg Leergewicht sind hingegen zulassungspflichtig und müssen, wie ein Auto oder Motorrad auch, beim örtlichen Straßenverkehrsamt zur Nutzung angemeldet werden und auch eine passende Versicherung muss abgeschlossen werden.

Für rasante Fahrten mit Modellen dieser „großen Quad-Klasse“ wird ein PKW-Führerschein der Klasse B benötigt – aus diesem Grund ist das Steuern dieser Gefährte im Straßenverkehr auch erst ab 18 Jahren möglich.

Ausnahme: Jugendliche ab 16 Jahren dürfen auch leistungsstarke Quads mit mehr als 50 ccm Motorleistung bewegen, sofern diese als land- oder forstwirtschaftliche Nutzmaschinen angemeldet werden und der Fahrer im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse L ist. Viele Versicherungen verbinden diese Nutzungsoption allerdings mit der Ausgabe eines „grünen Kennzeichens“, mit welchem eine regelmäßige Teilnahme am Straßenverkehr aus Absicherungsgründen nicht zu empfehlen ist.


Sicher unterwegs mit dem eigenen Quad – Das müssen Sie unbedingt beachten

Grundsätzlich sollte ein Quad oder ATV ausschließlich in geeigneter Sicherheitskleidung bewegt werden. Spezielle Jacken und Hosen mit Protektoren schützen genauso wie geeignetes Schuhwerk und robuste Handschuhe im Falle eines Unfalls vor schwerwiegenden Verletzungen.

Ein Helm ist beim Quad fahren Pflicht!
Ausdrücklich empfohlen wird außerdem geeignete Sicherheitskleidung, wie beispielsweise spezielle Jacken und Hosen mit Protektoren.

Ist eine solche Sicherheitsausrüstung angelegt, kann auf der Sitzbank eines Quads Platz genommen werden. Nachdem eine angenehme und sichere Sitzposition eingenommen sowie die korrekte Einstellung der Rückspiegel überprüft und eingestellt wurde, kann die Fahrt auch schon beginnen.

Geschaltet wird dabei mit dem linken Fuß, wie auch beim Motorradfahren. Die linke Hand des Fahrers betätigt per Handhebel die Kupplung des ATVs, während die rechte den Gastgriff oder -hebel bewegt und so für Vortrieb sorgt. Gebremst wird ganz einfach per Hebel mit der rechten Hand sowie mit dem linken Fuß.

Gerade Anfänger sollten sich bei Ihren ersten Fahrten langsam und stetig steigernd an die Fahrleistungen und -eigenschaften eines Quads herantasten und sich ganz in Ruhe mit dem neuen Gefährt vertraut machen.

Vor allem in Kurven und Kehren ist mit einem unbekannten Fahrverhalten zu rechnen – eine Verlagerung des Körpergewichts zum Kurveninneren hin kann hier wahre Wunder in Sachen Agilität und Sicherheitsgefühl bewirken. „Ausprobieren und langsam steigern“, lautet hier die Devise.

Mit diesen Tipps wird das Quad fahren sicherer!

  • Verwenden Sie einen sicheren Helm. Gute Helme kosten laut ADAC Test um die 170 – 230 Euro.
  • Führen Sie Warndreieck & Verbandskasten mit sich. Nehmen Sie am besten einen Verbandskasten fürs Auto (DIN 13164). Die Kosten halten sich mit 10 – 20 Euro für dieses sinnvolle Zubehör in Grenzen und können im Zweifel Leben retten.
  • Nehmen Sie gerade bei abgelegenen Strecken immer ein Handy mit. So können Sie im Falle eines Unfalls Hilfe verständigen!
  • Tragen Sie Schutzkleidung mit integrierten Protektoren. Richtig gute Schutzkleidung kostet um die 150 – 300 Euro und kann scheren Verletzungen vorbeugen.
  • Lassen Sie ihre Sneakers im Schrank und tragen Sie Motorradschuhe.
  • Quads sind oftmals sehr laut. Entweder Sie kaufen einen sehr teuren Helm, welcher die Lautstärke dämmt, oder Sie verwenden Einweg-Stöpsel aus dem Drogeriemarkt. So beugen Sie einer dauerhaften Schädigung Ihrer Hörleistung vor.
  • Führen Sie einen kleinen Werkzeugkoffer mit sich. Maulschlüssel, Kabelbinder, Seitenschneider etc. kann man immer mal gebrauchen.
  • Ihr Quad sollte für einen sicheren Betrieb über Handprotektoren, Auswuchtperlen und Nerfbars verfügen.
  • Fahren Sie stets vorsichtig und halten Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit an die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO).

Fahrfreude pur garantiert: Frischluft auf dem eigenen Quad schnuppern

Kaum sendet der Frühling seine Vorboten aus und die ersten Sonnenstrahlen des Jahres lassen das Thermometer auf angenehme Temperaturen steigen, vernehmen wir diesen innerlichen Drang, das bekannte Jucken in der rechten Gashand und den Wunsch nach einem viel zu langen Winter endlich wieder auf dem Quad zu sitzen!

Dabei macht dieser Freiluft-Virus keinesfalls vor eingefleischten Quad-Liebhabern und -Besitzern halt – nein – auch Fahranfänger und -neulinge können sich dem Wunsch nach Abenteuern auf vier Rädern kaum entziehen. Dabei ist der Start in dieses faszinierende Hobby sehr einfach zu realisieren: KFZ-Führerscheinbesitzer benötigen keine extra Fahrerlaubnis zum Führen eines Quads im Straßenverkehr, wie beispielsweise beim Motorrad fahren vorgeschrieben.

Um die Leidenschaft Quadfahren frei von allen Sorgen und bestmöglich geschützt genießen zu können, steht vor der ersten Fahrt das Finden der optimalen Quad-Versicherung und des Rundumschutzes, der perfekt auf Sie und Ihr Fahrzeug zugeschnitten ist. Ganz gleich ob kleines Ungeschick oder großes Unglück – eine gute Quad-Versicherung schützt Sie im schlimmsten Fall vor den schwerwiegenden Folgen aller Unglücksarten im Straßenverkehr und ist deshalb ein unverzichtbarer Bestandteil bei der sorgenfreien Ausübung des Hobbys Quadfahren.


Was ist eigentlich ein Quad?

Ein Quad oder auch ATV genannt ist ein kleines Kraftfahrzeug für ein bis drei Personen mit meistens vier Rädern.Wikipedia

Eines sei vorweggenommen: Quad zu fahren ist Spaß pur! Das einmalige Fahrgefühl in Verbindung mit dem Erlebnis, den Fahrtwind mit jedem Zug am Gashahn im geöffneten Helm-Visier und am ganzen Körper zu spüren ist ein unbeschreiblicher Zustand von Freiheit. Im Fachjargon werden Quads übrigens auch gerne als sogenannte ATVs bezeichnet, was im Englischen für „All Terrain Vehicle“ steht und soviel bedeutet wie: „Fahrzeug für jedes Gelände.“

Laien bezeichnen ein Quad oder ATV oft als eine Mischung zwischen Auto und Motorrad. Auch wenn diese Beschreibung rein optisch zutreffen mag, ist sie doch eine grenzenlose Untertreibung. Heute bekannte Quads stellen definitiv eine eigene, technisch sehr ernstzunehmende Fahrzeugklasse dar und wurden ursprünglich zum militärischen Einsatz in unwegsamem Gelände entwickelt. Durch die Verbindung von hoher Leistung, geringem Fahrzeuggewicht und einer enormen Agilität im Fahrverhalten bedingt, wurden die kleinen Geländerenner schnell zur Wunderwaffe vieler Sondereinheiten, Rettungsorganisationen und Stoßtrupps.

Eigentlich klar, dass es nur eine Frage der Zeit war bis diese herausragenden Eigenschaften auch für die Produktion privater Spaßmobile genutzt wurden. Schon bald begannen Hersteller wie Honda, Yamaha und Kawasaki die ersten Modelle für den Privatbetrieb zu entwickeln und begeisterten damit im Laufe der Jahre rasant eine immer größere Öffentlichkeit.

Heute werden ATVs für verschiedenste Einsatzzwecke produziert: Als ultra-geländegängige Offroad-Mobile zur Hatz über Stock und Stein, als Alltags-Fahrzeuge zum Stadteinsatz oder sogar als Highspeed-Renner in leistungsoptimierten Varianten zum Jagen über kurvige Landstraßen.


Wie funktioniert ein Quad oder auch ATV genannt?

Quad Technik

Im Vergleich zu anderen Fahrzeugen für den Straßeneinsatz wurde bei der Konstruktion von Quads auf eine starre Hinterachse gesetzt, welche durch extreme Verwindungssteifigkeit für Vortrieb in engen Kehren und eine ausreichende Kurvenstabilität sorgt. Ohne eine starre Achse dieser Art würden bei Kurvenfahrten nur die kurveninneren Räder mit Traktion versorgt und der vom Motor generierte Schub würde sich, sinnbildlich gesprochen, im Sande oder Matsch verlieren. Mit einer Starrachse werden hingegen permanent alle Räder der Achse mit der gleichen Kraft versorgt, was ein schnelles Vorankommen in jedem Gelände ermöglicht.

Gemeinsam mit einem, speziell auf den Fahrzeugtyp Quad abgestimmten Fahrwerk, passenden Gelände-Ballon-Reifen oder Straßenbereifung, Scheibenbremsen und einer spritzigen Motorisierung stellen diese Komponenten die Kernelemente heute bekannter Quads und ATVs dar.

Impressum & Datenschutz